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PRIVATE TEEKANNENSAMMLUNG - LAPÁNCSA

Auf Anfrage geöffnet

Tel. +44 7435 859088 oder +36 20 520 5351

- Was willst du? Ein Teekannen-Museum?! – fragte mich meine Mutter lächelnd, weil sie dachte, es sei ein Scherz von mir. – Auch ich gebe dir zwei Stück – und zeigte auf ihre in der Vitrine aufbewahrten Teekannen. Eine davon ist sogar eine „Hollóházi” (aus der weltberühmten Porzellanfabrik in Hollóháza). Sie wußte damals noch nicht, daß ich über ganz andere Arten von Teekannen verfüge und wirklich ernst meine, was ich sage.

Buy Me A Coffee

Als ich in England lebte, ging ich sehr gerne in die Charity shops, wo man verschiedenartige gebrauchte Dinge kaufen kann. Dort sah ich das erste Mal eine Teekanne in der Form eines Hauses. Das hat mir so gut gefallen, dass ich seitdem nach Teekannen mit ungewöhnlichen Formen suche. Als der Dachboden schon voll mit Teekannen war, dachte ich mir, dass es schon zu viele sind, um einfach nur herumzuliegen. Außerdem sah meine Teekannen nur beim Einkauf. Danach verschwanden sie in ihrer Schachtel auf dem Dachboden.Alsbald entstand in mir der Gedanke, dass die Teekannen nicht in ihren Schachteln bleiben, sondern in einer Ausstellung zur Geltung kommen sollten. Für Amusement oder Überraschung würde gesorgt sein, wenn man z.B. eine Teekanne in WC-Form zu Gesicht bekommen würde. Immer, wenn ich eine derartige Teekanne sah, hatte ich gute Laune und wollte nun dieses Gefühl auch anderen Menschen zuteil kommen lassen. Ich wusste nur noch nicht wie und wo.

Mittlerweile war meine Großmutter leider verstorben und ihr stark baufälliges Lehmhaus in einem Sackgassendorf im Südlichen Teil des Komitates Baranya stand leer. Niemand in unserer Verwandtschaft wollte es behalten, aber es ließ sich auch nicht verkaufen. Der Abriss oder eine Sanierung des Hauses hätte weit mehr gekostet, als die Immobilie wert war.

Ich aber wollte das alte Haus behalten, da es in mir die Erinnerung an die dort verbrachten Sommerferien mit dem Gefühl der Freiheit und Sicherheit hervorgerufen hate. Es tat mir weh, dass so viele Leute wegzogen und es noch leere, fast verfallene Häuser im Dorf gab. Ich fühlte, dass dies der passende Ort für meine Teekannen sein würde und dass ich damit dem Dorf und seinen Einwohnern helfen könnte, wenn ich meine Teekannen dort ausstellen würde und sie dort betrachtet werden könnten. Ich sprach darüber mit meiner Mutter, meinen Tanten und meinem Onkel. Obwohl sie nicht wirklich begeistert von meiner Idee waren, haben sie mir Großmutters Haus geschenkt. Natürlich kamen dann Schwierigkeiten auf mich zu. Ich musste Fachleute finden, die das alte Lehmhaus sanieren konnten. Nach zwei Jahren war dies gelungen.

Wir sind nicht vermögend, aber ich bin stolz darauf, dass es in diesem Haus sehr viele gebrauchte, wiederverwendete und restaurierte Dinge gibt und nur wenig Neues zum Vorschein kommt.

In der Zwischenzeit hatte ich ein Märchenbuch geschrieben. Aus dem Verkaufserlös konnten wir die Sanierung des Hauses finanzieren und die Teekannenausstellung verwirklichen. Ich meine „Wir“, da mich mein Ehegatte immer und in Allem unterstützte. Obwohl er so manche meiner Ideen seltsam fand, half er mir stets bei der Umsetzung des Projekts.

Ich habe in meinem Märchenbuch sehr viele Erlebnisse und Erinnerungen der in Lapáncsa verbrachten Sommerferien verarbeitet. Das Buch erschien im April 2021 in England und kann online überall bestellt werden (Valerie Greenfield: Mouse Tales).

Wir versuchten auch, Spenden sammeln, aber leider nicht erfolgreich. Wir sind all jenen dankbar, die das Zustandekommen unserer Dauerausstellung in welcher Form auch immer unterstützt haben, egal ob mit Spenden oder mit dem Kauf meines Märchenbuches.

In der Hoffnung, dass das „Teekannenmuseum” allen Besuchern jenes Gefühl geben wird, welches ich habe, wenn ich meine Sammlung betrachte: Verwunderung und Freude.

Wir freuen uns auf Euch / Sie!


     

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